Aktuell

August 2018

Das Licht anmachen

Rezension von Daniel-Pascal Zorn: Einführung in die Philosophie, Verlag Vittorio Klostermann: Frankfurt am Main 2018

Von einer Einführung in die Philosophie kann auf vielerlei Weisen gesprochen werden. Bücher, die diesen Anspruch erheben, gibt es wie Sand am Meer, meist reihen sie »Denkschulen« aneinander, oder sie zeigen Epochen der Philosophie in ihrem historischen Zusammenhängen.

- – -

Mai 2018

Als ob da nichts gewesen wäre

Über Michael Köhlmeiers Rede am Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus 2018.

Am 4. Mai 2018 fand im österreichischen Parlament eine Gedenkveranstaltung gegen Gewalt und Rassismus statt. Traditioneller Anlass dafür sind das Ende des Zweiten Weltkriegs und die Befreiung der Menschen aus dem Konzentrationslager Mauthausen/Oberösterreich 1945. Bei jener Veranstaltung war der Schriftsteller Michael Köhlmeier als Festredner geladen, und er hat eine Rede gehalten, die von den Regierungsparteien FPÖ und ÖVP hernach heftig kritisiert wurde (Stand: 6. Mai 2018).

- – -

Oktober 2017

Wer muss, hat keine Wahl. Über eine neue Aufklärungsschrift

Im Klett-Cotta-Verlag ist 2017 nach der beeindruckenden »Logik für Demokraten« von Daniel-Pascal Zorn ein weiteres Buch erschienen, das der Philosoph Zorn diesmal gemeinsam mit dem Historiker Per Leo und dem Juristen Maximilian Steinbeis geschrieben hat: »mit Rechten reden. Ein Leitfaden«.

- – -

Juli 2017

»Logik für Demokraten«

Für Daniel-Pascal Zorns Buch »Logik für Demokraten«, das zweifellos als großer Wurf zu bezeichnen ist, hält das Englische das schöne Wort »pageturner« parat. Was Besseres lässt sich von einem Buch sagen, als dass es einen nicht loslässt?

- – -

Mai 2017

Der Wolf, der Zorn, die Demokratie

Warum Armin Wolf seine Praxis der TV-Gesprächsführung beibehalten sollte.

Es gibt viele Anlässe, eine Glosse wie diese zu schreiben: ein markantes Erlebnis, ein tolles Buch, eine fehlgeleitete Diskussion. Grund aber gibt es – vorerst noch – nur einen: die öffentliche Gesprächskultur lässt stark zu wünschen übrig.

- – -

März 2017

Es gibt einen neuen Text: Ich glaub das trotzdem. Und nach langer langer Zeit habe ich auch meine Linkliste gesäubert und aktualisiert. Jene paar Essays, die hier seit 2014 im Bereich »Aktuell« zu lesen waren, habe ich nach »Aufsätze und Feuilletons« verschoben. Enjoy!

- – -

Jänner 2017

Die handliche Karte

Im März wird im Mandelbaum-Verlag ein Buch erscheinen, in dem die Künstlerin Angela Dorrer ihre Handscapes zeigt. – Seit Jahren schon malt Angela Dorrer Landkarten in die Hände der Menschen – Handscapes.

- – -

Mai 2016

Mitte Mai war ich zu einer internationalen Konferenz in Prishtina/Kosovo eingeladen: »Two Philosophers of Being: Mulla Sadra and Martin Heidegger«. Eingeladen haben das »Ibni Sina Institute / Prishtina« und die »Kosovo Philosophical Association«. Der hier erhältliche Text ist der Vortrag, den ich dort gehalten habe. Ich danke sehr herzlich Herrn Dr. Kristë Shtufi für die Einladung zur Tagung und für die Übersetzung meines Vortrags ins Albanische. (Dokument: PDF, DIN A4 quer)

RossHeideggerRhetorikDesSeins

– – –

Mai 2015

»polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren« ist neben dem Journal Phänomenologie wahrscheinlich die einzige österreichische Fachzeitschrift für Philosophie, die internationale Bedeutung hat. Ich freue mich, dass ich seit ihrem Start mit dabei bin, als Redakteur und als Lektor. polylog, schon längst online, geht einen Schritt weiter und hat Beiträge vergangener Bände digitalisiert, die nun – seit 12. Mai 2015 – zur Verfügung stehen. Der Gründer unserer Zeitschrift, Prof. Franz Martin Wimmer, hat das getan und die Redakteurinnen und Redakteure gebeten, das und die eigenen Beiträge bekannt zu machen. Hier eine Übersicht über meine Arbeit für polylog (die Buchtipps sind nicht online verfügbar):

Herausgeber:
mit Tina C. Ambos: »Formen des Philosophierens.« polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren 15/2006

mit Anke Graneß: »Heidegger interkulturell?« polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren 31/2014

Beiträge:
»Aufklärung mit anderen Mitteln. Zu: F.M. Wimmer: Globalität und Philosophie.« In: polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren, 10/11/2004, S. 197

mit Martin Weiß: »Für eine multipolare Welt – ein Gespräch mit Gianni Vattimo.« In: polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren, 12/2004, S. 59–69 (Übersetzt aus dem Italienischen von Martin Weiß)

mit Tina C. Ambos: »Thema: Formen des Philosophierens.« In: polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren, Nr. 15/2006, S. 3–5

mit Anke Graneß: »Editorial: Heidegger interkulturell?« In: polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren, 31/2014, S. 2–6

»Martin Heideggers Schwarze Hefte.« In: polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren, Nr. 31/2014, S. 81–84

Übersetzungen:
mit Tina C. Ambos: »Anand Amaladass: ›Literarische Formen des Philosophierens‹.« In: polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren, 15/2006, S. 7–17

»Sari Hanafi: ›Kulturelle Differenz oder kulturelle Hegemonie?. Meinungsfreiheit und Universalität im Streit um die dänischen Karikaturen‹.« In: polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren, 17/2007, S. 25–37

»Marlies Glasius: ›Weltzivilgesellschaft und die Aussichten für eine globale Öffentlichkeit‹.« In: polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren, 18/2007, S. 5–20

»Bekele Gutema: ›Anton Wilhelm Amo‹.« In: polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren, 25/2011, S. 133–44

»Uchenna Okeja: ›Migration und globale Gerechtigkeit: Afrikanische Sichtweisen‹.« In: polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren, 30/2013, S. 25–40

»Leonhard Praeg: ›Postkarten aus der Postkolonie‹.« In: polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren, 31/2014, S. 43–61

Buchtipps:
»Buchtipp zu: Klaus J. Bade u.a. (Hg.): Migrationsreport 2004. Fakten – Analysen – Perspektiven. 2004.« In: polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren, 13/2005, S. 132–33

»Buchtipp zu: Susanna Burghartz u.a. (Hg.): Berichten, Erzählen, Beherrschen. 2003.« In: polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren, 13/2005, S. 133–34

»Buchtipp zu: Susanna Burghartz (Hg.): Inszenierte Welten. Die west- und ostindischen Reisen der Verleger de Bry, 1590–1630. 2004.« In: polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren, 15/2006, S. 123–24

»Buchtipp zu: Barbara Hodgson: Die Wüste atmet Freiheit. Reisende Frauen im Orient 1717 bis 1930. 2006.« In: polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren, 18/2007, S. 108

»Buchtipp zu: Evelyn Hanzig-Bätzing und Werner Bätzing: Entgrenzte Welten. Die Verdrängung des Menschen. 2005.« In: polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren, 23/2010, S. 140–41

»Buchtipp zu: Monika Kirloskar-Steinbach: Gibt es ein Menschenrecht auf Immigration? Politische und philosophische Positionen zur Einwanderungsproblematik. 2007.« In: polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren, 23/2010, S. 145–46

– – –

Oktober 2012:

Die famosen Damen vom System Jaquelinde wollten einen Text zu ihrem wunderbaren neuen Musikvideo des Parov-Stelar-Songs »The Princess«. Hier sind beide, Video und Text.

– – –

September 2012:

Mein Aufsatz »Der leuchtende Mensch. Abstrakte Kunst als Beitrag zur philosophischen Anthropologie«, beschäftigt sich mit einem ästhetischen Aspekt der Farblehre Josef Albers’. In seinen Studien zur Farbwirkung »Interaction of Color« unterscheidet Albers »factual fact« und »actual fact« – Farbe als physikalisches So-Sein und als wirkende Tatsache. Ich treibe dieses Wortspiel weiter: »factual act« wäre dann der Malakt selbst, die Faktum gewordene künstlerische Aktion, die auf der Leinwand ihre Spuren hinterlässt. Dort, wo Abbilden nicht mehr stattfindet – in der Monochrommalerei –, erweist sich das einfärbig leuchtende Bild als identisch mit seinem Herstellungsprozess. Es ist der Mensch selbst, es ist sein Agieren, das sich so zeigt, weswegen man Monochrommalerei als genuin humanistische Kunst bezeichnen könnte; das ist meine abschließende These. Der Text ist nachzulesen in der im November 2012 erschienenen Festschrift für meinen philosophischen Lehrer Günther Pöltner, »Den Menschen im Blick«, dem ich viel verdanke und der heuer seinen 70. Geburtstag feiert.

Vorab-Sonderdruck (PDF, 12 Seiten):

MRossLeuchtenderMensch

– – –

Oktober 2011:

Die Blickfängerin. (im Photosalon Helga)

– – –

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.